Lokale Wertschöpfung (allgemein)

Konstantin Gastmann / pixelio.de

Das Windparkprojekt auf dem Heidkopf soll nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz und somit zur Daseinsvorsorge zukünftiger Generationen leisten, sondern auch Vorteile für die Stadt Olsberg und seine Bürgerinnen und Bürger mitbringen.

Die Forstinteressenten Assinghausen haben von Anfang an klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie die Bürger in Olsberg mitnehmen wollen und Ihnen eine wirtschaftliche Beteiligung bieten werden.

Durch ihre homogene Eigentümerstruktur ist die Waldgenossenschaft in der Dorfbevölkerung bereits breit aufgestellt. Alle Anteilsberechtigten – immerhin 24 Eigentümer aus Assinghausen mit ihren Familien, weitere 4 aus Bruchhausen – haben sich einstimmig für das Projekt ausgesprochen. Auf Familienebene bezogen, werden schon allein 110 Personen (davon 13 aus Bruchhausen) direkt und indirekt beteiligt sein. Darüber hinaus gibt es schon heute eine Reihe konkreter Anfragen weiterer Bürger aus Assinghausen, Bruchhausen und aus der gesamten Stadt Olsberg, die sich gern an dem Bürgerwindpark Heidkopf beteiligen möchten.

(Im Vergleich dazu der Bürgerwindpark Hilchenbach: 27 Hilchenbacher, 35 aus dem Kreis Olpe/Siegen-Wittgenstein, 26 restliche BRD = 88 insgesamt).


Ein wichtiger Baustein des Projektes wird somit Partizipation und lokale Wertschöpfung sein. Nachstehende Beteiligungsmodelle sind vorgesehen:

 

Bürgerbeteiligung

Bei der bestehenden Option, bis zu zwei Windenergieanlagen durch eine von den Forstinteressenten zu gründende Betreibergesellschaft zu übernehmen, bieten sich mehrere Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Olsberg:

 

  • Direkte Beteiligung durch Zeichnung von Gesellschafts-Anteilen an der Bürgerwind-GmbH. Als Kommanditist geht man dann natürlich ein unternehmerisches Risiko ein. Es ist vorgesehen, eine Mindesthöhe (5.000 €) und eine maximale Höchstgrenze (100.000 €) der Beteiligungsmöglichkeit festzusetzen. Die Gründung einer Betreibergesellschaft macht allerdings erst dann Sinn, wenn feststeht, dass der Bürgerwindpark auch tatsächlich gebaut wird.
  • Eine breite Beteiligungsmöglichkeit bietet die Zeichnung eines Windsparbriefes. Damit können alle Interessierten ohne jegliches Risiko bereits mit geringen Beträgen (z.B. ab 2.500 €) zu attraktiven Zinsen in den Windpark Heidkopf investieren. Die Sparkasse Hochsauerland hat zugesagt, diese Sondersparform aufzulegen und exklusiv in der Stadt Olsberg anzubieten.

Sollte sich jemand für eine der beiden Beteiligungsformen interessieren, so kann er sich heute schon jederzeit vertrauensvoll an den Vorstand der Forstinteressenten wenden.

Anfragen per E-Mail an: Franz-Josef Klüppel f-j-klueppel@remove-this.assinghausen.de

 

Fiskalische Wertschöpfung                                

Die Stadt Olsberg wird zusätzlich, nicht unerhebliche Gewerbesteuern aus dem Windpark generieren können. Sie erhält diese zu 100 %, da eine Betreibergesellschaft gegründet wurde, die ihren Sitz in der Stadt Olsberg hat, und zwar die „Bürgerwindenergie Heidkopf GmbH & Co. KG“ (Amtsgericht Arnsberg HRA 8139).

 

Partizipation der Allgemeinheit

(Ausschüttung für gemeinnützige Zwecke)

Es ist feste Absicht, die Allgemeinheit an den Erträgen des Windparks partizipieren zu lassen. Zu der beabsichtigten Ausschüttung für gemeinnützige Zwecke ist schon folgendes beschlossen: Von der jährlichen Pachtsumme werden pro Windenergieanlage jährlich 1.000,00 EUR an Dorfgemeinschafts- bzw. sonstige Vereine, Feuerwehren, Schulen und Kindergärten gespendet. Und dass nicht nur in Assinghausen, sondern auch in den direkt angrenzenden Ortschaften.

Konkrete Regelungen zu weiteren möglichen Spendenmaßnahmen können allerdings erst dann getroffen werden, wenn Planungssicherheit besteht und die Betreiberfragen abschließend geklärt sind.

 

Übernahme einer Windenergieanlage durch die Firma Pieper Holz GmbH

Um die Stromversorgung des größten Assinghauser Arbeitgebers (über 120 Arbeitsplätze) sicher zu stellen, plant die Firma Pieper Holz, im Windpark Heidkopf eine Windenergieanlage zu übernehmen. Der produzierte Strom kann in unmittelbarer Nähe des Windparks im stromintensiven Betrieb des Sägewerks genutzt werden. Somit steht der geplante Windpark Heidkopf ganz im Sinne einer dezentralen und bürgernahen Energiegewinnung.
Weiteres siehe unter: „Die Akteure – Pieper Holz GmbH“ – Stromversorgung aus dem Windpark.