Erschließung

Die Erschließung für den Windpark Heidkopf ist über eine Zuwegungsvariante sichergestellt, die eine nur minimale Belastung der umliegenden Ortschaften verursacht. Die Erschließung kann - ausgehend von der B 480 - im Westen des Windparks über das direkt einmündende Forstwegenetz durchgeführt werden. Die Forstwege sind stellenweise auf einer Breite von 4 m auszubauen und zu befestigen, um die für die Schwertransporter notwendigen Radien und Festigkeit zu gewährleisten. Derzeit ist ein Asphalt- bzw. Schotteroberbau mit einer Wegebreite von ca. 3 – 4 m vorhanden. Zum Zeitpunkt der Anlagen-Transporte ist vorher ein entsprechendes Lichtraumprofil der vorhandenen Vegetation zurück zu schneiden.

Die Errichtung und Wartung der Anlagen ist somit während der gesamten Betriebszeit gewährleistet, ohne innerhalb der umliegenden Ortschaften Baustellenverkehr zu verursachen.

Für moderne Windenergie-Anlagen mit drei Megawatt Nennleistung wird beim Bau des Fundamentes etwa 300 bis 500 m², für die Kranstellfläche 1.000 bis 1.500 m² und für den Kranausleger (unversiegelt) weitere 1.000 bis 1.500 m² und damit etwa 0,3 bis 0,4 ha Waldfläche je Windenergie-Anlage dauerhaft zur Verfügung gestellt werden müssen. Diese (teil-)versiegelten Flächen werden nach der Windenergie-Nutzung wieder vollständig in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.

Netzanbindung

Petra Bork / pixelio.de

Eine Anschlusszusage für den produzierten Windstrom wurde bereits von der Westfalen-Weser-Ems Verteilnetz GmbH (RWE) erteilt. Der Netzverknüpfungspunkt befindet sich unmittelbar neben dem geplanten Windpark am bestehenden 30-kV-Kabel im Bereich „Steinhelle“, an der Bundesstraße B 480 (vgl. Abbildung). Ein umfangreicher Netzausbau ist daher nicht erforderlich. Die Leitungsführung erfolgt ausschließlich über Grundstücke der Forstinteressenten und der Stadt Olsberg.