Windräder vergraulen keine Touristen - Ergebnisse Besucherbefragung

Ob Windenergieanlagen sich mehr oder weniger gut in die Landschaft einfügen, daran „scheiden sich die Geister“. Dem Tourismus schaden sie jedenfalls nicht.

Das zeigt auch eine aktuelle Besucherbefragung im Naturpark Hohes Venn in der Eifel. Untersuchungsgebiet war der Kreis Euskirchen, wo kreisweit 110 Windenergieanlagen 13 % des im Kreisgebiet verbrauchten Stroms erzeugen. Von Juni bis August 2012 wurden an 7 Standorten über 1.300 Besucher befragt, ob die Windkraftanlagen als störend empfunden werden und ob bei zusätzlichen Windkraftanlagen die Eifel als Zielregion gemieden wird.

Damit stehen nach der Energiewende erstmals für eine deutsche Mittelgebirgsregion und eine touristische Destination repräsentative Aussagen von Gästen zur Akzeptanz von Windkraftanlagen in der Urlaubsregion zur Verfügung.

Die wichtigsten Ergebnisse in der Kurzzusammenfassung:

87 % empfinden Windkraftanlagen als „nicht störend“ oder „akzeptabel“
12 % empfinden Windkraftanlagen als „störend“ oder „sehr störend“

91 % würden bei Windkraftanlagen „nicht auf einen Besuch verzichten“
  6 % würden bei Windkraftanlagen „auf einen Besuch verzichten

 

 

Wer für die Energiewende ist, kann nicht gegen Windräder sein. Die befragten Touristen in der Eifel sehen dies offensichtlich so.

Die Akzeptanz von WEA im Naturpark Eifel kann als Beispiel für andere Urlaubsregionen in Mittelgebirgslagen, wie es das Sauerland darstellt, herangezogen werden.

Weitere Informationen unter: www.klimaschutz-eifel.de